Künzelsau/Stuttgart. Der Würth Bildungspreis startet in
seine 19. Runde. Die sechs nominierten Schulen aus
Baden-Württemberg haben ihre Projekte am 9. Oktober
2025 im Neuen Schloss in Stuttgart einer Fachjury präsentiert. Mit dem Preis zeichnet das
Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden?Württemberg innovative Schulprojekte mit wirtschaftlichem
Schwerpunkt aus.
Bildung & Wissenschaft
2025
Diese Schulen sind nominiert:
• Eichendorff-Gemeinschaftsschule Offenburg
• Goethe-Gymnasium Ludwigsburg
• Hardbergschule Mosbach
• Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel
• Stiftsgymnasium Sindelfingen
• Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen
„Die sechs präsentierten Schulprojekte sind so vielfältig wie aktuell – von
Nachhaltigkeit über IT-Dienstleistungen bis hin zur Medienkompetenz. Die
Schülerinnen und Schüler haben mich beeindruckt, denn man spürt bei allen
Projekten, wie viel Herzblut darin steckt und wie viel Freude die Jugendlichen daran
haben, Wirtschaft praktisch zu gestalten“, lobte Johannes Schmalzl, Vorsitzender
des Vorstands der Stiftung Würth.
Thomas Schenk, Vorsitzender der Jury und des Beirats Ökonomische Bildung, hob
das Engagement der gesamten Schulgemeinschaft hervor: „Fachliche und
überfachliche Kompetenzen in Projekten zu vermitteln wirkt nachhaltig, erfordert
jedoch auch ein hohes Engagement und gutes Teamwork. Nach den heutigen
Präsentationen bin ich sicher, dass die nominierten Schulen ihre Motivation über das
Schuljahr hinweg aufrechterhalten.“
Die Preisverleihung findet im Sommer 2026 statt. Es gewinnt die Schule, deren
Schülerinnen und Schüler ihre ökonomischen Kompetenzen am stärksten
weiterentwickeln konnten. Der erste Platz ist mit 4.000 Euro dotiert. Darüber hinaus
unterstützt das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg jede
teilnehmende Schule mit bis zu 7.000 Euro – etwa für Materialien, Beratung durch
Experten oder für die professionelle Begleitung ihrer Projekte.
Die Nominierten des Würth Bildungspreises 2026 im Überblick:
Eichendorff-Gemeinschaftsschule Offenburg: Schülercateringfirma
EidoFoodFactory EFF
Die Cateringfirma der Eichendorff-Gemeinschaftsschule Offenburg soll nach ihrem
erfolgreichen Start schrittweise wachsen und perspektivisch auch außerschulische
Veranstaltungen bewirten. Das Angebot umfasst den Einkauf von Lebensmitteln, die
Zubereitung, den Service und die Abrechnung von Speisen und Getränken, wodurch
die Schülerinnen und Schüler vielfältige gastronomische Erfahrungen sammeln. Die
Projektgruppe plant außerdem Themenabende und eigene Veranstaltungen, die die
Cateringfirma fächerübergreifend in den Unterricht integriert.
Goethe-Gymnasium Ludwigsburg: Local ideas, global impact? Schülerfirmen
zwischen Europa und der Welt
Unter dem Titel „Local ideas, global impact?“ sucht die Projektgruppe des Goethe?Gymnasiums Ludwigsburg eine Antwort auf globale Herausforderungen, indem sie in
Kooperation mit regionalen Partnern nachhaltige Produkte und Dienstleistungen
produziert und verkauft. Von der Produktidee bis zum Verkauf fallen diverse
unternehmerische Aufgaben an. Die Schülerinnen und Schüler analysieren
Lieferketten und vergleichen Geschäftsmodelle, um die unterschiedlichen
Auswirkungen auf Mensch und Umwelt aufzuzeigen und das eigene Handeln zu
reflektieren.
Hardbergschule Mosbach: Bee smart
Die Gründung einer Schülerfirma rund um das Thema Bienen verbindet ökologische
Verantwortung mit unternehmerischem Denken und Handeln an der
Hardbergschule Mosbach. Die Projektgruppe wird viel über Bienen lernen, praktisch
an den Bienenstöcken arbeiten und die Erzeugnisse zu Honig, Wachskerzen und
weiteren Produkten verarbeiten. Die Kombination aus Naturbeobachtung,
wirtschaftlichem Denken und handwerklichem Tun macht das Projekt zu einem
nachhaltigen Lernfeld mit großem Entwicklungspotenzial für die Jugendlichen der
Schulgemeinschaft.
Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel: Schuldruckerei & IT-Service
Im Zentrum des Projekts der Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel steht die
Gründung und der Betrieb einer schulinternen Druckerei mit erweitertem IT?Service. Die Schülerinnen und Schüler können Unterlagen drucken, binden und
abheften lassen. Das Angebot an Dienstleistungen im Bereich IT umfasst die
Unterstützung im Umgang mit gängiger Software für schulische Zwecke. Die
Projektgruppe vermarktet ihr Angebot professionell und dienstleistungsorientiert
innerhalb der Schule.
Stiftsgymnasium Sindelfingen: StiftsGrün
Das Aufforstungsprojekt des Stiftsgymnasiums Sindelfingen soll eine versiegelte
Fläche im Stadtgebiet in ein Waldstück verwandeln. Dafür analysieren die
Schülerinnen und Schüler den Standort, kalkulieren die Kosten, akquirieren
Sponsoren und übernehmen viele weitere unternehmerische Aufgaben. In
Zusammenarbeit mit externen Bildungspartnern sind verschiedene Workshops
geplant, die das Waldstück neben seiner Funktion als Ökosystem zu einem grünen
Lernort machen. Als solcher ist eine langfristige und fächerübergreifende
Integration in das Schulkonzept geplant.
Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen: Schulnews statt Fakenews
„Schulnews statt Fakenews“ ist das Motto, unter dem die Schülerinnen und
Schüler der Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen erste journalistische Erfahrungen
sammeln können. Für ihre Online-Artikel über schulische und außerschulische
Themen suchen die Schülerinnen und Schüler selbstorganisiert Sponsoren. Dabei
liegt ein besonderer Fokus auf dem Umgang mit Nachrichten für die junge
Zielgruppe, die für Nachrichten sensibilisiert werden soll.
Über den Würth Bildungspreis
Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb von Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth. Sein
Ziel: wirtschaftliches Denken und Handeln schon früh zu fördern und fest im Schulalltag zu
verankern. Bewerben können sich allgemeinbildende weiterführende Schulen in Baden-Württemberg.
Über die Stiftung Würth
Die gemeinnützige Stiftung Würth wurde 1987 von Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold und Carmen Würth in
Künzelsau gegründet und fördert Projekte in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, Integration und
Soziales sowie Kunst und Kultur. Unterstützt wird sie von der Würth-Gruppe in Deutschland,
insbesondere der Adolf Würth GmbH & Co. KG
Bei Fragen zum Thema Presse, Veranstaltungen und Publikationen wenden sie sich gerne an mich.
Die Adolf Würth GmbH & Co. KG erhebt und verarbeitet die in dem Formular angegebenen personenbezogenen Daten, um für Sie die gewünschte Anfrage zu bearbeiten. Bitte beachten Sie bei den Formularen die Markierung der Pflichtfelder. Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung, der zwingend erforderlichen Daten, ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Durchführung einer vorvertraglichen Maßnahme. Die Verarbeitung der von Ihnen freiwillig mitgeteilten Daten erfolgt auf der Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Danach ist eine Verarbeitung zulässig, die zur Wahrung der unserer berechtigten Interessen erforderlich ist. Unser berechtigtes Interesse besteht darin, mit Ihnen, unseren Kunden, Kontakt zu haben, unsere Beratungsqualität zu verbessern und Sie bei möglichen Rückfragen einfacher kontaktieren zu können. Die erhobenen Daten werden von uns nur solange gespeichert, wie es für die Bearbeitung Ihrer Anfrage sowie zur Kontaktaufnahme mit Ihnen erforderlich ist. Danach werden sie gelöscht.
Ergänzende Datenschutzhinweise, insbesondere zu Ihren Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch und Beschwerde, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.