Künzelsau/Waldenburg. Mit der Einweihung des neuen
Hauses im Waldenburger Neubaugebiet erweitert der
Albert-Schweitzer-Kinderdorfverein sein
Betreuungsangebot um ein modernes, inklusives Zuhause
für Kinder und Jugendliche. Das vollständig barrierefrei
gestaltete Gebäude bietet erstmals die Möglichkeit, auch
Kinder mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen
aufzunehmen und ihnen ein geschütztes, verlässliches
Umfeld zu bieten.
Soziales & Integration
2025
Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung
Würth, des Hohenlohekreises, der Stadt Waldenburg sowie
der Architekten Zentler/Speckmaier wurde das neue Haus
am Freitag, 21. November 2025, feierlich eröffnet.
Der Neubau wurde maßgeblich durch externe Unterstützer
ermöglicht, darunter die Zuwendung der gemeinnützigen
Stiftung Würth in Höhe von 400.000 Euro. „Dieses Projekt
berührt mich persönlich sehr. Kinder brauchen Orte, an
denen sie Schutz, Wertschätzung und liebevolle Begleitung
erfahren. Mit dem neuen Haus eröffnen wir Kindern mit
ganz unterschiedlichen Voraussetzungen die Chance,
gemeinsam aufzuwachsen“, so Carmen Würth, die
gemeinsam mit ihrem Mann Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold
Würth die Stiftung Würth gegründet hat.
Nach dem Spatenstich im Mai 2024 konnte das neue
Wohnhaus innerhalb einer Bauzeit von 80 Wochen
fertiggestellt werden. Es bietet Platz für bis zu acht Kinder
in einer Kinderdorffamilie oder alternativ in einer
vollstationären Wohngruppe. Ein Aufzug erschließt alle
drei Etagen, sodass auch Kinder mit
Mobilitätseinschränkungen uneingeschränkt alle Räume
nutzen können. Damit ist der Neubau an zukünftige
Anforderungen angepasst – insbesondere vor dem
Hintergrund, dass ab 2028 auch Kinder und Jugendliche
mit Behinderung nach dem Jugendhilferecht unterstützt
werden sollen.
Arne Höller, pädagogischer Vorstand des Albert?Schweitzer-Kinderdorfs betonte: „Dieses Haus bietet
Raum für Kinder – und für die Idee, dass jedes Kind Teil
einer lebendigen Gemeinschaft sein kann, unabhängig von
seinen individuellen Voraussetzungen“.
Mit der Eröffnung setzt das Albert-Schweitzer-Kinderdorf
ein starkes Zeichen für Teilhabe, moderne Kinder- und
Jugendhilfe und gesellschaftliche Verantwortung in der
Region Heilbronn-Franken.
Über den Albert-Schweitzer-Kinderdorf e.V. Waldenburg
Der Albert-Schweitzer-Kinderdorfverein ist eine
Einrichtung der freien Jugendhilfe. Er bietet individuelle
Hilfen und sichere Orte mit dem Ziel, die Entwicklung und
Erziehung von jungen Menschen zu fördern. Kernangebot
der Einrichtung sind die Kinderdorffamilien in Waldenburg.
Seit der Vereinsgründung 1957 durch Margarete Gutöhrlein
konnten hier bereits über 600 Kinder, die aus
verschiedenen Gründen nicht bei Ihren leiblichen Eltern
aufwachsen können, in den Großfamilien ein liebevolles
neues Zuhause mit optimalen Entwicklungschancen
erhalten.
Die Kinderdorfeltern leben zusammen mit ihren leiblichen
und den aufgenommenen Kindern jeweils in einem großen
Haus mit Garten und werden bei ihrer Arbeit von einem
pädagogischen Team und einer Hauswirtschaftskraft
unterstützt. Der berühmte Tropenarzt und
Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer übernahm
persönlich die Patenschaft für das Kinderdorf.
Über die Stiftung Würth
Die gemeinnützige Stiftung Würth wurde 1987 von Prof. Dr.
h. c. mult. Reinhold und Carmen Würth in Künzelsau
gegründet und fördert Projekte in den Bereichen Bildung
und Wissenschaft, Integration und Soziales sowie Kunst
und Kultur.
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